Der 19-jährige Syrer Wassim Al M. steht in Berlin vor Gericht, weil er im Februar 2025 im Stelenfeld des Holocaust-Mahnmals nahe dem Brandenburger Tor einen spanischen Touristen mit einem Messer angegriffen und ihm einen lebensgefährlichen Schnitt am Hals zugefügt hat. Die Ermittlungsbehörden gehen von einem islamistisch motivierten, antisemitischen Tatmotiv aus. Jetzt steht der Asylbewerber vor Gericht. Erstaunlich: Ihm wurde offenbar gestattet, vollständig vermummt zu erscheinen.
Der 19-jährige Syrer Wassim Al M. erschien mit Spiegelbrille und vollständig vermummt vor Gericht.
Die Tat ereignete sich im Februar dieses Jahres am Holocaust-Mahnmal im Berliner Bezirk Mitte. Laut Generalbundesanwalt soll sich der Angeklagte seit spätestens 2024 im salafistisch-dschihadistischen Milieu radikalisiert haben. Er würde Juden für das Leid in der Welt verantwortlich machen und hätte die Tat als „Zeichen“ gegen die freiheitliche Gesellschaft und zur Andienung an den „Islamischen Staat“ verstanden. Dafür soll er ein Foto von sich an ein IS-„Medienteam“ geschickt haben.
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