Eklat bei Diskussionsrunde in Moschee: FDP-Mann protestiert mit Hamas-Foto gegen Islamismus-Nähe von Moschee-Chef

vor 6 Tagen

Eklat bei Diskussionsrunde in Moschee: FDP-Mann protestiert mit Hamas-Foto gegen Islamismus-Nähe von Moschee-Chef
Bildquelle: Apollo News

CDU, SPD, Grüne, Linke und FDP waren am Freitag in Berlin zu einer Diskussionsrunde in der Dar-Assalam-Moschee eingeladen. Weil die Moschee in der Vergangenheit vom Verfassungsschutz der Muslimbruderschaft zugeordnet wurde, boykottierte die CDU die Veranstaltung. Die FDP, vertreten durch Spitzenkandidat Christoph Meyer, ging hin und nutzte die Veranstaltung, um gegen die Nähe der Moschee zu Islamisten zu protestieren, wie die Bild berichtet.

Meyer brachte zu der Veranstaltung ein ausgedrucktes Foto mit. Darauf zu sehen: Imam Taha Sabri, der Chef der Dar-Assalam-Moschee und Amin Abu Rashid. Rashid gilt als einer der führenden Köpfe der Hamas in Europa. Er stand deswegen im Mai dieses Jahres in den Niederlanden vor Gericht. Nachweisen, dass er Gelder – es ging um Millionen – an die Hamas weiterleitete, konnte das Gericht nicht. Verurteilt wurde er hingegen, weil er die von der EU auf ihrer Liste der Terrororganisationen geführte Al-Aqsa-Stiftung über die Israa-Stiftung weiterführte. Mittlerweile hat sich Rashid in die Türkei abgesetzt.

Auf der Veranstaltung sprach Meyer auch den Angriff der Hamas auf Israel vom 7. Oktober 2023 an. „Wenn wir uns ehrlich machen wollen, wenn wir darüber diskutieren wollen, dass zum Beispiel keine klare Abgrenzung zum 7. Oktober …“, sagte Meyer. Die Moderatorin unterbrach ihn daraufhin. Sie warf Meyer Effekthascherei vor. Dabei sorgte die Moschee bereits zuvor dafür, dass es kaum Außeneffekte der Veranstaltung gab. Etliche Medien wurden nicht akkreditiert. Ein ursprünglich geplanter Livestream fand nicht statt. Offiziell wegen technischer Probleme.

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