Mit der E-Auto-Förderung ist Bundesumweltminister nicht nur mit dem Plan gescheitert, jungen, kinderreichen Familien das E-Auto schmackhaft zu machen – auch das verlautbarte Ziel, mit der 3 Milliarden Euro schweren Förderung die deutsche Automobilindustrie unterstützen zu wollen, funktioniert nicht so recht.
Rund ein Dreiviertel der Förderanträge, die bis zu 6000 Euro Steuergeld für die Anschaffung eines Elektroautos haben wollen, beziehen sich auf Fahrzeuge, die nicht in Deutschland hergestellt werden. Die Deutschland-Quote beträgt nur 27 Prozent, die China-Quote ist mit 26 Prozent beinahe genauso groß.
„Wir tun also mit diesem Förderprogramm etwas für die Umwelt, wir tun etwas für die Autoindustrie – das ist wichtig, wir erhalten Arbeitsplätze – und für die Haushalte in Deutschland, die sich ohne diese Förderung, die sozial gestaffelt ist, die sich sonst ein Elektroauto nicht leisten könnten“, hatte Bundesverkehrsminister Carsten Schneider (SPD) bei der Einführung gesagt.
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