Bombenexplosion in Monaco: Polizei fahndet nach Täterin

vor etwa 1 Stunde

Bombenexplosion in Monaco: Polizei fahndet nach Täterin
Bildquelle: Tichys Einblick

Der Sprengstoffanschlag am Montagabend hat das Image des als eines der sichersten Orte der Welt geltenden Fürstentums schwer beschädigt: In der Eingangshalle eines exklusiven Wohnhauses detonierte ein in einem Rucksack versteckter Sprengsatz und verletzte drei Menschen schwer – darunter den ukrainischstämmigen Multimillionär Vadym Yermolaiev, seine Partnerin und den gemeinsamen 13-jährigen Sohn.

Die Ermittler sprechen von einem versuchten Mord und haben nun bereits einen internationalen Haftbefehl erlassen: Die Fahndung nach einer verdächtigen Frau läuft mit Hochdruck, unterstützt werden die Ermittlungen auch durch Interpol.

Kurz vor 21 Uhr am 29. Juni 2026 explodierte die selbstgebaute Bombe, die offenbar mit Bolzen und Stahlkugeln gefüllt war, in der Rue du Révérend Père Louis Frolla. Die Familie des ukrainischen Multimillionärs kehrte eben von einem Ausflug zurück, als die Detonation die Eingangshalle verwüstete. Yermolaiev (58) und seine Partnerin erlitten lebensbedrohliche Verletzungen; die Frau verlor nach Angaben von Ermittlern beide Beine. Ihr Sohn wurde mit Verbrennungen und weiteren Verletzungen in das Spital gebracht. Bis zu vier weitere Personen trugen leichte Verletzungen davon. Die Opfer wurden in ein Krankenhaus in Nizza verlegt.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von Tichys Einblick

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von Tichys Einblick zu lesen.

Weitere Artikel