Es gibt sie nur noch selten: echte Helden. Menschen, die uns begeistern, inspirieren und berühren. Menschen, zu denen wir aufschauen, mit denen wir mitfiebern und die unser Leben ein kleines Stückchen besser machen. In einer Zeit, in der uns Politiker in erster Linie frustrieren und Musik- und Filmstars längst zu austauschbaren Influencern mutiert sind, enttäuscht uns eine Gruppe selten: Fußballer. Sie werden von Millionen Fans auf der ganzen Welt gefeiert – und das mit gutem Grund.
Im Fußballsport steckt oft weit mehr, als auf den ersten Blick ersichtlich ist. Was wie ein irres Spiel mit 22 Männern wirkt, die auf einem perfekt getrimmten Rasen einem Ball hinterherjagen, ist in Wahrheit das Ergebnis jahrelangen Trainings, eiserner Disziplin und Hunger nach Erfolg. Allein das würde erklären, warum Fußballer so viele Bewunderer haben. Doch viele von ihnen verkörpern auch darüber hinaus Werte, nach denen sich gerade junge Menschen sehnen: familiären Zusammenhalt und Loyalität, Bescheidenheit und Demut, aber auch Ausdauer und Standhaftigkeit in unsicheren Zeiten.
Gerade rund um die aktuelle FIFA-Weltmeisterschaft zeigt sich das besonders stark. Für viele große Spieler wie Cristiano Ronaldo (Portugal) oder Lionel Messi (Argentinien) ist es vermutlich der letzte WM-Auftritt, für andere junge Spieler wie Lamine Yamal (Spanien) der Beginn einer Ära. Auch für Deutschlands Spieler Joshua Kimmich beginnt mit dieser Weltmeisterschaft seine wohl bisher größte Aufgabe als Kapitän der deutschen Nationalmannschaft.
Die Geschichten der Helden in Trikots reichen weit über ihre Spielleistung hinaus ...
Die Nummer eins im Fußballolymp heißt Cristiano Ronaldo dos Santos Aveiro, auch bekannt als CR7. Wahrscheinlich spielt er aktuell in den USA seine letzte WM. Der Portugiese ist längst zu einem kulturellen Phänomen aufgestiegen.
Mit Disziplin, Ehrgeiz und außergewöhnlichem Talent schreibt Cristiano Ronaldo Fußballgeschichte.
Wer sich ein Bild davon machen will, was Cristiano Ronaldo in seiner Karriere alles abgeräumt hat, muss nach Funchal auf Madeira reisen. In seinem eigenen CR7-Museum stapeln sich Pokale, Trophäen, goldene Schuhe und Ballons d’Or – zusammengefasst ein ziemlich imposantes Archiv eines Mannes, der aus einfachen Verhältnissen kommt und sich aus eigener Kraft zum Milliardär hochgearbeitet hat. Nach dem Mannschaftstraining blieb Ronaldo noch, um weiter zu trainieren, selbst dann, wenn das restliche Team schon in der Kabine war.
Trophäen, Erinnerungsstücke und ein Vermächtnis für die Ewigkeit: Das CR7 Museum erzählt die Geschichte von Cristiano Ronaldo.
Mit weit über 700 Millionen Followern auf Instagram gilt er als meistgefolgter Mensch der Plattform. Der „Greatest of All Time“, wie ihn selbst Donald Trump einmal bezeichnete, ist längst zum lebenden Denkmal geworden.
Kaum ein anderer Spieler pflegt die Beziehung zu seinen Fans so bewusst und so herzlich wie der portugiesische Superstar.
Regelmäßig gehen Videos viral, in denen Ronaldo für junge Fans am Spielfeldrand anhält und geduldig Selfies macht. Ronaldo engagiert sich für soziale Zwecke, spendet hohe Summen an internationale Kinderhilfsorganisationen und Krankenhäuser, unterstützt medizinische Behandlungen schwerkranker Kinder. Die lebende Fußballlegende hat selbst mehrere Kinder und zeigt auf Social Media immer wieder, wie wichtig ihm seine Familie ist.
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