Der Fußball hat oft einen Hang zur Ironie. Manchmal schreibt er Komödien, manchmal Tragödien und gelegentlich produziert er ein Drehbuch, das selbst die BBC als zu unrealistisch zurückweisen würde.
Doch stellen wir uns einen Moment vor: 60 Jahre nach 1966 stehen sich Deutschland und England tatsächlich wieder in einem WM-Finale gegenüber.
Das wäre ungefähr so, als würde man im Keller eine alte Schallplatte finden, sie auflegen – und plötzlich spielt die Geschichte wieder exakt dieselbe Melodie.
Noch schöner wird die Pointe beim Blick auf die Trainerbänke: Hier Julian Nagelsmann, dort Thomas Tuchel.
Zwei Deutsche. Zwei Fußballverrückte. Zwei Männer, deren Gehirne offenbar rund um die Uhr auf Taktikbetrieb laufen.
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