Gleich dreimal war Deutschlands zweitgrößter Flughafen, der Flughafen München Franz Josef Strauß, Ende der vergangenen Woche in Folge mehrerer Drohnensichtungen Schauplatz großangelegter Fahndungen. Stundenlang war der gesamte Flugverkehr am Donnerstag- und Freitagabend lahmgelegt, weil die Polizei auf und rund um das Flughafengelände nach Drohnen und deren Steuermännern suchte (Apollo News berichtete).
Zahllose Flüge fielen aus oder wurden umgeleitet, tausende Passagiere strandeten über Nacht in München. Die Ereignisse haben bis in höchste politische Ämter der Bundesrepublik hohe Wellen geschlagen und rege politische Aktivitäten nach sich gezogen. So soll sich etwa der im Aufbau befindliche Nationale Sicherheitsrat, veranlasst durch die Ereignisse von München, nun früher als bisher geplant konstituieren.
Vor diesem Hintergrund ist es daher umso bemerkenswerter, dass sich über die spätabendlichen und nächtlichen Ereignisse von München ein ebenso undurchdringlicher Nebel gelegt hat. Denn: Über die konkreten Umstände, unter denen sie sich abgespielt haben, ist bisher erstaunlicherweise so gut wie nichts bekannt. Und auch die Informationspolitik der Sicherheitsbehörden ist nicht gerade dazu geeignet, die Angelegenheit zu erhellen.
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