Corona-Fonds der EU könnte Deutschland bis zu 154 Milliarden Euro kosten

vor 5 Tagen

Corona-Fonds der EU könnte Deutschland bis zu 154 Milliarden Euro kosten
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Hunderte Milliarden Euro Schulden nahm die Europäische Union für den Corona-Wiederaufbaufonds mit dem Namen „NextGenEU“ auf. Die größten Profiteure der Gelder sind süd- und osteuropäische Staaten. Bis 2058 müssen zwischen 649 und 681 Milliarden Euro an Zinsen und Tilgung zurückgezahlt werden, wie die Welt am Sonntag berichtet. Die Hauptlast dafür trägt Deutschland. Unter Zugrundelegung dessen, was Deutschland im Durchschnitt an den EU-Haushalt zahlt, kämen bis zum Jahr 2058 zwischen 145 und 154 Milliarden Euro auf die Bundesrepublik zu.

Die Schulden für den Corona-Aufbaufonds sind dabei nicht die einzigen Schulden der EU, für die der deutsche Steuerzahler aufkommen muss. Im Haushaltszeitraum von 2028 bis 2034 muss die EU zwischen 140 und 168 Milliarden Euro für Tilgung und Zinszahlungen aufbringen. Der deutsche Anteil daran liegt bei 32 bis 38 Milliarden Euro. Brisant: Sollte Deutschland wirtschaftlich stärker werden, würde sich auch der Anteil erhöhen. Im Umkehrschluss sinkt aber auch der deutsche Anteil, wenn die Wirtschaft weiterhin schwächelt.

Neben Deutschland gehören Frankreich und die Niederlande zu den größten Nettozahlern. Die beiden größten Empfänger hingegen sind Italien und Spanien. Ebenfalls von den EU-Schulden profitieren konnten unter anderem Portugal, Griechenland, Polen und Rumänien.

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