In Ceuta schießt jetzt Spaniens Polizei – auf Spanier

vor etwa 6 Stunden

In Ceuta schießt jetzt Spaniens Polizei – auf Spanier
Bildquelle: Tichys Einblick

„Ceuta wird nicht verkauft, Ceuta verteidigt sich“ und „Ceuta ist kein Asyl-Lager“ – das riefen die spanischen Bürger der Exklave bei ihrer Demonstration. Die spanische Exekutive setzte auch Gewalt ein, um die protestierenden Landsleute von den Migranten zu trennen, die am Playa del Trampolín Hütten aus Wellpappe und Zelte errichtet haben.

Auf Social-Media-Plattformen wird dieser aktuelle Einsatz von Gummigeschossen scharf kritisiert: „Sie schießen auf Spanier, die gegen illegale Migration protestieren. Auf die 70.000 illegalen Migranten, die im Juli Ceuta stürmten, haben sie keine Gummigeschosse abgefeuert.“ Allerdings schossen die Polizisten mit den Gummigeschossen bei einer chaotisch ablaufenden Essensverteilung auch auf Gruppen von Migranten.

Die Wut der Menschen in Ceuta auf die spanische Regierung des Sozialisten Pedro Sánchez ist jedenfalls gewaltig. Die spanische Zeitung El Mundo berichtet über die aktuellen Proteste: „Mehr als 2.000 Menschen zogen mit spanischen und ceutanischen Flaggen durch die Stadt, sie skandierten ,Wenn sie nicht gehen, werfen wir sie selbst raus‘, und sie forderten den Rücktritt von Ministerpräsident Pedro Sánchez sowie des Regierungsdelegierten Miguel Ángel Pérez Triano.“

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