Der Vorsitzende der CDU in Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Peters, hat sich gegen jegliche Regierungsbeteiligung der Linken ausgesprochen. „Das gilt für Bund und Länder gleichermaßen“, sagte Peters gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Hintergrund für die Äußerung von Peters ist der Bundesparteitag der Linken vom vergangenen Wochenende, auf dem beschlossen wurde, Israel einen Genozid in Gaza vorzuwerfen.
„Wer Israel des Völkermordes bezichtigt, heizt den Nahost-Konflikt weiter an. Soweit es nicht ums Dritte Reich geht, sind für die Linke Juden offenbar in erster Linie Täter“, so Peters. Zudem wirft er den Linken vor, dass diese Israel permanent an den Pranger stellten und gleichzeitig den Terror gegen den jüdischen Staat verharmlosten.
Kritik äußerte Peters auch an einer Aussage des neuen linken Co-Parteivorsitzenden Luigi Pantisano in der Bild. Pantisano sagte in dem Interview kurz vor seiner Wahl: „Letztlich gibt es auch gerade gar keinen Unterschied zwischen der CDU, die faschistische Politik macht, der AfD oder die Faschisten (sic!) selbst.“ Mittlerweile entschuldigte sich Pantisano für die Aussage. „Wer die CDU mit Faschisten gleichsetzt, verhöhnt die Opfer des Faschismus, offenbart eine erschreckende Geschichtsvergessenheit und vergiftet das politische Klima“, so Peters.
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