Bundesregierung untersagt chinesische Übernahme

vor etwa 1 Stunde

Bundesregierung untersagt chinesische Übernahme
Bildquelle: NiUS

Die Bundesregierung hat den geplanten Verkauf von 80 Prozent des Hamburger Logistikunternehmens Zippel an die chinesische Staatsreederei Cosco gestoppt. Grund seien Sicherheitsbedenken, teilte ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums nach der Kabinettssitzung mit.

Das Ministerium werde nun einen entsprechenden Untersagungsbescheid erlassen. Zur Begründung erklärte der Sprecher: „Der Erwerb hätte Abhängigkeiten vertieft und die Resilienz von Lieferketten Deutschlands und der EU gefährdet.“

Deutschland heiße ausländische Investitionen grundsätzlich willkommen. Zugleich gelte aber: „Es kann Investitionen geben, die die Sicherheit des Landes gefährden.“

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