Die aktuellen Zahlen stammen aus einer Auswertung der Bundesagentur für Arbeit, die die AfD im Bundestag angefragt hatte, die Deutsche Presse-Agentur hat vorab über diese Beantwortung berichtet: Von den Langzeitbeziehern waren zuletzt 37,8 Prozent Ausländer. Unter den Betroffenen waren zudem 199.229 Personen unter 25 Jahren.
Im September 2026 zählte die Bundesagentur insgesamt 3,7 Millionen erwerbsfähige Empfänger von Grundsicherung, das sind 145.000 weniger als im Vorjahresmonat. Die Gesamtzahl der Regelleistungsberechtigten lag im September 2026 bei fünf Millionen und war damit gegenüber den Höchstständen der Vorjahre leicht rückläufig.
Das Bürgergeld ersetzte ab 1. Januar 2023 das Arbeitslosengeld II (Hartz IV). In den ersten Jahren lag die Zahl der Regelleistungsberechtigten stabil bei etwa 5,4 bis 5,5 Millionen. Seit 2024 und vor allem 2025/2026 gingen die Gesamtzahlen leicht zurück, während die Langzeitarbeitslosigkeit nach dem Tiefstand von 700.000 im Jahr 2019 wieder auf über eine Million stieg – die wirtschaftliche Schwäche seit 2023 wurde dafür verantwortlich gemacht. Das IAB weist darauf hin, dass bei Langzeitbeziehern häufig Vermittlungshemmnisse wie niedrige Qualifikation oder gesundheitliche Einschränkungen vorliegen; passgenaue Förderung könne helfen, den Übergang in reguläre Beschäftigung zu verbessern.
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