Bosetti wettert gegen EU-Asylreform: „Kein einziges politisches Problem wird durch Migration erschaffen“

vor 2 Monaten

Bosetti wettert gegen EU-Asylreform: „Kein einziges politisches Problem wird durch Migration erschaffen“
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Sarah Bosetti wettert in einer neuen Folge der ZDF-Sendung Bosetti will reden gegen die Reform des europäischen Asylrechts, GEAS. Dass die Reform in Kraft treten konnte, liegt auch daran, dass es im EU-Parlament eine Mehrheit der christdemokratischen EVP-Fraktion mit den anderen rechten Fraktionen gab. „Aber das müsst ihr verstehen: Brandmauern sind nun mal wirklich lästig, wenn man menschenfeindliche Dinge beschließen will“, meint Bosetti. Ihr Beitrag gipfelt in der Behauptung, dass Migration keine Probleme verursachen würde.

Es sei menschenfeindlich, Migranten unter haftähnlichen Umständen monatelang vor sich hin vegetieren zu lassen, meint Bosetti. Mit dieser Unterstellung greift die Komikerin einen häufigen Einwand gegen die Reform auf: Die Asylzentren an den EU-Außengrenzen würden sicherlich menschenunwürdig sein. Das Bundesinnenministerium betont auf seiner Webseite, dass die Unterbringung in solchen Zentren immer menschenwürdig sein müsse. Außerdem soll die Unterbringung nur dann erfolgen, wenn eine geringe Aussicht auf Erfolg des Antrags besteht oder eine Gefahr für die nationale Sicherheit vorliegt.

„Die EU will Lager bauen. Deutschland will Lager bauen“, raunt Bosetti. Dabei würden die Asylanträge in Deutschland und in der EU doch zurückgehen. „GEAS ist Symbolpolitik auf Kosten von Menschen, die sich nicht wehren können.“ Durch GEAS solle das Problem gelöst werden, dass die Konservativen mehr Stimmen von den Rechten haben wollten, nicht jedoch das „politische Problem der Migration“. Denn laut Sarah Bosetti gibt es das überhaupt nicht.

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