Am 6. April fiel das ZDF mit einer Dokumentation zu möglichem russischen „Täterwissen“ zu Anschlägen in Deutschland auf. Der Sender behauptete darin, aus Russland habe es auf Google schon Suchanfragen beispielsweise zu dem Messerangriff auf den Islamkritiker Michael Stürzenberger gegeben, bevor dieser überhaupt geschehen war (Apollo News berichtete).
Nicht nur berief sich das ZDF dabei auf eine fehleranfällige Methodik, der Sender erklärte auch, er habe das Rechercheergebnis mit deutschen Sicherheitsbehörden geteilt. Und die sollen ausdrücklich vor der Ausstrahlung der Dokumentation „Terra X History: Spionage, Sabotage, Fake News – Putins Krieg gegen uns“ gewarnt haben, berichtet jetzt die Welt am Sonntag unter Berufung auf Sicherheitskreise.
Demnach habe unter anderem der Bundesnachrichtendienst (BND) dem Datenanalysten Steven Broschart – von dem die in der Sendung verwendeten Ergebnisse stammen – sowie dem ZDF in „intensiven Gesprächen dringend davon abgeraten“, die Auswertung von Google Trends zu verwenden, so schreibt es die Welt.
PUTINS KRIEG: Heftige Angriffe vor Nato-Gipfel! Russland feuert massiv auf Ukraine I WELT LIVESTREAM











