Ein Vermerk des Bundeskriminalamts wirft Fragen zur Rolle der RTL-Reporterin Angelique Geray bei ihrer Undercover-Recherche über die rechtsextreme Gruppe „Letzte Verteidigungswelle“ auf. Die Süddeutsche Zeitung berichtet über ein 26 Seiten langes Papier des BKA, in dem der Reporterin vorgeworfen werde, bei ihrer Recherche die Rolle einer bloßen Beobachterin teilweise verlassen zu haben.
Seit März stehen vor dem Oberlandesgericht Hamburg acht junge Männer vor Gericht. Die Bundesanwaltschaft wirft ihnen unter anderem Mitgliedschaft oder Unterstützung einer terroristischen Vereinigung, versuchten Mord, Verabredung zu einem Verbrechen und gefährliche Körperverletzung vor. Die Angeklagten sollen sich in Chatgruppen unter dem Namen „Letzte Verteidigungswelle“ organisiert und Anschläge auf Asylunterkünfte geplant haben. Einige waren zum Tatzeitpunkt minderjährig.
Die Bundesanwaltschaft stuft die Gruppe als rechtsextremistische terroristische Vereinigung ein. Laut Anklage sollen Mitglieder Brand- und Sprengstoffanschläge auf Asylunterkünfte und linke Einrichtungen geplant oder verübt haben.
phoenixRunde: NATO-Gipfel mit Trump – Was steht auf dem Spiel?










