„Es scheint so, als hätten wir wirklich hier den größten anzunehmenden Unfall für das Land Berlin“, sagt NIUS-Investigativ-Reporter Florian Morsch am Montag bei NIUS Live am Abend. Nach dem Hackerangriff auf die Berliner Verwaltung hat die Gruppe Rhysida rund 1,44 Millionen Dateien mit einem Umfang von 5,8 Terabyte veröffentlicht. Darunter befinden sich sensible Daten aus der Verwaltung. Die Täter hatten zuvor rund zwei Millionen Euro Lösegeld gefordert.
Besonders brisant ist nach Einschätzung von Morsch, welche Informationen in den Datenbeständen stecken: „Dokumente zu Stromleitungen, zu Kraftwerken, zur Wasserversorgung, Notwasserbrunnen, geheime Notwasserbrunnen, Feuerwehreinsatzpläne, Vorbereitung auf Großschadenslagen, Dokumente zu Gefängnissen, zur Bundeswehr.“ Solche Informationen könnten für Kriminelle, Terroristen oder ausländische Akteure von Interesse sein.
Florian Morsch mit Moderator Andreas Dorfmann bei NIUS Live am Abend vom 7. September 2026
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