Die neue CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann hat sich nach der Sachsen-Anhalt-Wahl mit emotionalen Zeilen an die Mitglieder ihrer Partei gewandt. In einer Mitglieder-Mail, die NIUS vorliegt, schreibt Hoppermann:
„Viele Menschen in Deutschland machen sich Sorgen, manche haben auch Angst. Es ist an uns, an der Christdemokratie in unserem Land, diese Sorgen und Ängste ernst zu nehmen, die Gefühle aufzugreifen. Wir müssen diejenigen sein, die Orientierung und Stabilität bieten und Probleme lösen. Wir können stolz sein auf unser Land und auf die Menschen, die jeden Tag daran arbeiten, es besser zu machen.“
Nach diesen, eher therapeutisch klingenden Worten beschwört die Generalsekretärin das Erbe großer Christdemokraten als einendes Band der Mitglieder, das es – gegen wen auch immer – zu verteidigen gelte: „Die Bundesregierung mit Bundeskanzler Friedrich Merz an der Spitze und unsere Partei werden das Erbe von Helmut Kohl und Konrad Adenauer konsequent verteidigen. Es ist unsere Verpflichtung, die Grundlagen dafür immer wieder neu zu erarbeiten.“ Inwiefern man die „Grundlagen“ für ein Erbe erarbeiten kann, bleibt unklar.
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