Bei Lanz: Die Grünen robben nach rechts und Musk ist ein Oligarch

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Bei Lanz: Die Grünen robben nach rechts und Musk ist ein Oligarch
Bildquelle: Tichys Einblick

Markus Lanz hatte in der Sendung am Mittwochabend mal wieder so richtig seinen Spaß. Seine Gäste und seine „Gästin“ begrüßt er bereits sonderlich. Eine Grünen-Politikerin, die „anders grün, nicht ideologisch, nicht aus der Abteilung lila Lastenfahrrad“ sei – die neue Grünen Co-Vorsitzende Franziska Brantner. Sie soll das von Habeck gelegte Ei der „Sozialabgaben auf Kapitaleinkünfte“ erklären. Nicht weniger märchenhaft wird ein „Spiegel“-Kolumnist vorgestellt, als der Mann „der den Deutschen seit Jahrzehnten und immer wieder brillant das Internet erklärt“ – Sascha Lobo, der die These aufstellt, dass Elon Musk ein „tief gekränkter Mann“ sei und sich auf seiner eigenen Plattform X radikalisiert hätte.

Ebenso begrüßt Lanz den Militärexperten Carlo Masala, der die Waffenruhe und den Geiseldeal zwischen Israel und der Hamas erläutert. Ob die Äußerung des baldigen US-Präsidenten Donald Trumps etwas mit der positiven Entwicklung zu tun habe, scheinen die Gäste ungern auszusprechen: Der hatte nämlich angekündigt, dass „die Hölle losbrechen“ werde, sollten die Geiseln nicht bis zu seiner Amtseinführung frei sein. Kann schon sein, „man soll aber auch natürlich nicht die Rolle der Biden-Administrationen vergessen“, welche „immer wieder versuchte, so eine Vereinbarung zu erzielen“ und „immer kurz davor war“.

Der „Internetspezialist“ Sascha Lobo wirft darauf den Begriff „Brinkmanship“ in die Runde und philosophiert: „Das ist natürlich die Personifizierung von Trump. Und wenn der sowas sagt, wie: da bricht die Hölle los, dann ist der jemand, wo ausreichend viele Leute glauben, der ist so wahnsinnig, der ist zu allem im Stande.“

Natürlich kann Lobo im gleichen Atemzug eine Anspielung auf die Tech-Szene – Mark Zuckerberg und die Beendigung des Faktenchecks wird als Unterwerfung unter die Trump-Administration gedeutet – nicht unterdrücken. Brantner sieht die Entwicklung im Nahen Osten eher darin begründet, dass auch die Fatah nun die Hamas als für den Krieg verantwortlich betrachtet, nicht durch Trump. Als Masala betont, dass auch die Fatah es sich sicherlich „nicht mit Trump verscherzen“ möchten, wird nach einer unangenehmen Stille einfach das Thema gewechselt.

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