Zwei Spitzenbeamtinnen im Auswärtigen Amt sollen sich einer Gender-Anweisung von Außenminister Johann Wadephul (CDU) widersetzt und wichtige Dokumente, in denen nicht gegendert wurde, blockiert haben. Das berichtet die Bild.
Anlass sei die Aufhebung des Gendern-Zwangs, einer Regelung aus der Amtszeit von Annalena Baerbock. Die Bild spricht von einem „Sabotage“-Vorwurf. Die Beamtinnen, Leiterinnen der Abteilungen Kultur und Globale Ordnung, hätten die neuen Vorgaben nicht mitgetragen.
Sie ließen die Akten ohne Gender-Sprache einfach liegen, anstatt sie zu genehmigen und an Staatssekretäre und den Minister weiterzureichen. Das Auswärtige Amt bestreite die Vorgänge nicht, heißt es in dem Bild-Bericht weiter. Der Gender-Streit sei irgendwann aufgefallen, nachdem wichtige Dokumente nicht im Ministerbüro ankamen.
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