Nachdem es zu einer Auseinandersetzung mit dem Sicherheitspersonal gekommen war, sind 35 Migranten aus dem Flüchtlingslager in Sintiki in Griechenland geflohen. In der Einrichtung warten rund 450 Menschen auf eine Entscheidung über ihren Asylantrag oder auf ihre Abschiebung. Das Flüchtlingslager befindet sich im Norden Griechenlands, an der Grenze zu Bulgarien.
Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, konnten 15 der entflohenen Migranten wiedergefunden werden. Nach den restlichen 18 Personen wird noch gesucht. Am Samstagabend war es ab 21 Uhr zu einem Aufstand unter den Migranten gekommen. Einige hatten Steine auf die Polizisten geworfen und einen inneren Zaun zerstört, wie die Nachrichtenagentur AP News berichtete. Auch Fahrzeuge, Sicherheitskameras und Feuerlöschgeräte sollen dabei beschädigt worden sein.
Bei den Auseinandersetzungen soll ein ganzer Gebäudeflügel zerstört worden sein. Die Migranten, die dort untergebracht waren, mussten umquartiert werden. Während der Auseinandersetzung gelang es einigen Migranten, den äußeren Zaun teilweise zu zerstören und zu fliehen. Etwa die Hälfte konnte bisher nicht wiedergefunden werden.
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