Kurz vor dem Arbeitgebertag erhöhen Deutschlands Unternehmen den Druck auf die Bundesregierung. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände fordert, die Bezugsdauer beim Arbeitslosengeld deutlich zu begrenzen.
Konkret soll Arbeitslosengeld künftig höchstens zwölf Monate gezahlt werden – unabhängig vom Alter. Heute können ältere Arbeitslose deutlich länger Leistungen erhalten: ab 50 bis zu 15 Monate, ab 55 bis zu 18 Monate und ab 58 sogar bis zu 24 Monate.
Nach Berechnungen der Arbeitgeber könnten dadurch bis zu zwei Milliarden Euro pro Jahr eingespart werden. Hintergrund ist die angespannte Finanzlage der Bundesagentur für Arbeit. Für 2026 wird mit einem Defizit von knapp zehn Milliarden Euro gerechnet.
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