In der neuesten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa zur Bundestagswahl, die Apollo News vorliegt, bleibt die AfD stärkste Kraft und kommt erneut auf 30 Prozent. Die Union, die bei der letzten Insa-Umfrage am Wochenende überraschend auf 19 Prozent angewachsen war, sinkt nun wieder leicht auf 18,5 Prozent (mehr zur vorherigen Insa-Umfrage hier). Der Vorsprung der AfD vor CDU/CSU bleibt damit deutlich und beträgt 11,5 Prozentpunkte.
Die Grünen bleiben bei 14 Prozent, die SPD steigt um einen halben Punkt auf 13,5 Prozent und die Linkspartei bleibt bei 10 Prozent. Die FDP würde mit 4,5 Prozent den Einzug in den Bundestag verpassen. Dasselbe gilt für das BSW, das lediglich 3,5 Prozent erreicht. Beide Parteien konnten gegenüber der vorherigen Erhebung jedoch einen halben Prozentpunkt hinzugewinnen.
Legt man die aktuellen Umfragewerte zugrunde, wären im Bundestag künftig fünf Fraktionen vertreten: AfD, Union, Grüne, SPD und Linke. Unter der hypothetischen Annahme, dass die ausgewiesenen Prozentwerte den exakten Zweitstimmenanteilen entsprechen, ergäbe sich folgende Sitzverteilung: Die AfD käme auf 220 Mandate, die Union auf 135, die Grünen auf 103, die SPD auf 99 und die Linke auf 73 Sitze. Für eine absolute Mehrheit wären mindestens 316 der insgesamt 630 Bundestagsmandate erforderlich.
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