Die sogenannten Heimatüberweisungen (oder auch Rücküberweisungen) haben einen neuen Rekordwert erreicht. Nach Zahlen der Deutschen Bundesbank, über die auch das Portal Konto.org berichtete, haben solche Zahlungen von Migranten in Deutschland in ihre Heimatländer im letzten Jahr die Schwelle von 8,5 Milliarden Euro überschritten.
Bemerkenswert ist dabei vor allem der rasante Anstieg dieser Zahlungen in den letzten Jahren. Zehn Jahre zuvor betrugen diese jährlich noch gut 3,5 Milliarden Euro. Seit Anfang der 2000er-Jahre war das Niveau relativ stabil oder sogar niedriger. Jetzt ist es mehr als doppelt so hoch.
Prozentual stiegen zuletzt vor allem die Überweisungen nach Asien, darunter nach Indien, Afghanistan und in den Jemen. Innerhalb Europas ging zuletzt ein großer Teil des Anstiegs auf Zahlungen in die Ukraine zurück. Recht klar lassen sich dabei die Migrationskrise 2015/2016 und der Zustrom von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine im Jahr 2022 als zwei Treiber der Migration und des darauffolgenden Anstiegs identifizieren.
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