Agrarpreise brechen ein: Warum Lebensmittel im Supermarkt trotzdem teuer bleiben

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Agrarpreise brechen ein: Warum Lebensmittel im Supermarkt trotzdem teuer bleiben
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Das Statistische Bundesamt hat es jetzt schwarz auf weiß geliefert: Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte lagen im Mai 2026 um 13,9 Prozent unter dem Vorjahresmonat. Das ist der stärkste Einbruch seit über elf Jahren. Pflanzliche Erzeugnisse verbilligten sich um 10,4 Prozent, tierische Produkte sogar um 15,9 Prozent. Und das Tempo zieht an: Im April lag das Minus noch bei 12,3 Prozent, im März bei 8,8 Prozent. Der Absturz beschleunigt sich von Monat zu Monat.

Besonders brutal traf es die Kartoffelbauern. Speisekartoffeln kosteten im Mai 53,5 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die Hälfte des Umsatzes einfach weg …

Getreide gab um 9,5 Prozent nach, Obst insgesamt um 22,5 Prozent, Tafeläpfel sogar um ein Drittel. Bei den Tieren sieht es kaum anders aus: Milch minus 25,3 Prozent, Schlachtschweine minus 19,5 Prozent, selbst beim Rind ging es erstmals seit April 2024 nach unten, minus 6,7 Prozent. Nur bei Eiern, Tomaten und Gurken ging es nach oben.

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