Die AfD Sachsen-Anhalt hat ihr Wahl- und Regierungsprogramm für die Landtagswahl am 6. September beschlossen. Auf dem Landesparteitag in Magdeburg stimmten die 250 Delegierten bereits am Samstagabend (11. April) über das gut 150 Seiten lange Papier mit dem Titel „Vision 2026“ ab. Ein ursprünglich geplanter zweiter Beratungstag war nicht mehr notwendig.
In ihrem nun beschlossenen insgesamt 156-seitigen Programmentwurf formuliert die AfD weitreichende politische Ziele, sollte sie im Herbst mit Ulrich Siegmund den ersten AfD-Ministerpräsidenten in Deutschland stellen. Dazu gehört jetzt auch ein „Baby-Begrüßungsgeld“ für Kinder. Voraussetzung dafür ist, dass mindestens ein Elternteil die deutsche Staatsangehörigkeit hat.
Die Schulpflicht soll durch eine Bildungspflicht ersetzt werden. Die Inklusion von Kindern mit Behinderung an Schulen bezeichnet die AfD als „Experiment“, das beendet werden solle. Staatsleistungen für die Amtskirchen will die AfD in Sachsen-Anhalt einstellen, die Landeszentrale für politische Bildung abschaffen.
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