In der vergangenen Woche deckte NIUS exklusiv den Fall eines 23-jährigen Syrers auf, der mit fünf Pflegekindern über 13.000 Euro vom Staat kassiert. Auch, welche Unsummen mit der Vermietung von Hotel-Wohnraum an Migranten eingenommen werden können, berichteten wir. Dass dieses Abgreifen von Steuergeld sich nicht nur auf Mieteinnahmen beschränkt, zeigen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit und eine Aufstellung, die ein Immobilienverwalter aus Schleswig-Holstein NIUS zur Verfügung gestellt hat.
In dem betreffenden Objekt in Kellinghusen im Südwesten des Bundeslandes leben 28 Parteien. In zwei der Wohnungen sind Flüchtlinge untergebracht, das Amt Kellinghusen übernimmt hier Heiz-, Wasser- und weitere Nebenkosten.
Die Kosten-Aufstellung von Immobilienverwalter Nils Hauschildt offenbart: In einer der beiden Wohneinheiten wird exzessiv geheizt und Warmwasser verbraucht: Ganze 4166,96 Euro zahlte das Amt im Jahr 2023 an Heiz- und Warmwasserkosten. Zum Vergleich: Die Mieter der anderen Wohnungen zahlten nur zwischen 632,25 Euro und maximal 3110,70 Euro.
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