Die Demonstration der Querdenken-Bewegung am gestrigen Samstag in Berlin mit rund 3.600 Teilnehmern rief auch Gegendemonstranten auf den Plan – darunter das Zentrum für Politische Schönheit mit seinem Bus Adenauer SRP+, der das ARD-Sommerinterview von AfD-Chefin Alice Weidel störte. Diesmal ging die Polizei, anders als bei der Störaktion gegen Weidel, wo sie zwar Anzeigen wegen Verstoßes gegen die Verordnung zur Bekämpfung des Lärms und gegen das Berliner Versammlungsfreiheitsgesetz aufnahm, aber die Störung des Interviews nicht unterband, sofort gegen den Bus vor und unterband die überhöhten Lärmemissionen.
„Dieser Bus hatte im Vorhinein eine Beschränkung erhalten, eine bestimmte Lautstärke nicht zu überschreiten. Bereits bei der Auftaktkundgebung haben Einsatzkräfte die Lautstärke gemessen und festgestellt, dass die Lautstärke überschritten wurde, dabei wurde auch ein Kollege verletzt. Deshalb wird der Bus jetzt von der Versammlung ausgeschlossen und die Lautsprecherboxen werden abgebaut und beschlagnahmt“, sagte eine Polizeisprecherin. Nach Informationen der B.Z. erlitt ein Polizist eine Ohrverletzung durch den Lärm aus den Lautsprechern.
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