Am Dienstagabend gerieten auf dem Vorplatz zum Bahnhof Gesundbrunnen mehrere Personen in Streit, der schnell eskalierte. Ein Mann starb. Der 39-Jährige wurde „mutmaßlich mit einem Messer am Hals verletzt“, so ein Sprecher der Polizei am Mittwoch. Beamte eilten zum Tatort und begannen mit der Reanimation des Verletzten. Im Krankenhaus erlag er später seinen schweren Verletzungen. Eine Mordkommission ermittelt nun zu den Hintergründen der Messer-Attacke.
Ein paar Tage zuvor, am Samstagabend, spielte sich an der Frankfurter Allee in Berlin-Lichtenberg folgende Szene ab: Ein Mann betritt einen Supermarkt, kauft ein Küchenmesser – und sticht wenig später damit auf einen Kunden ein. Der erste Angriff gilt einem 22-Jährigen, der dem Messer ausweichen kann und unverletzt bleibt. Der Täter gibt nicht auf: Auf dem Parkplatz des Supermarkts attackiert er einen zweiten Kunden, einen 66-jährigen Mann, und verletzt ihn lebensgefährlich. Dieser wurde notoperiert, sein Zustand soll stabil sein.
Der mutmaßliche Täter, der zunächst fliehen konnte, rund eine Stunde später dann festgenommen wurde, ist laut B.Z. ein 40-jähriger slowenischer Staatsbürger ohne festen Wohnsitz in Berlin.
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