Trump stößt mit dem Anfang seiner zweiten Amtszeit in den USA einen historischen Reformprozess an. Am Dienstag hat er eine entscheidende „Executive Order“ durch einen eigenen Erlass aufgehoben. Diese wurde 1965 durch den demokratischen US-Präsidenten Lyndon B. Johnson erlassen und zwang Unternehmen, die von Bundesbehörden für Projekte beauftragt werden, dazu, positive Diskriminierung („Affirmative Action“) durchzusetzen.
Damit wurden vermeintlich marginalisierte Minderheiten, etwa Afroamerikaner, Frauen oder später auch Mitglieder der „LGBT“-Szene, bevorzugt eingestellt, um vermeintliche Repräsentationsquoten zu erfüllen. Die Leistung und die Qualifikation für eine Stelle rückten dabei in den Hintergrund; der Fokus lag auf der Identität der Bewerber.
Die „Executive Order“ verbot zudem den Unternehmen Diskriminierung aufgrund der „Rasse, Hautfarbe, Religion, Geschlecht oder nationalen Herkunft“. 2014 wurde die Executive Order nochmals ergänzt, und auch „geschlechtliche Identität“ wurde als Kategorie für das Diskriminierungsverbot aufgenommen.
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