Das Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) hat mit einem wüsten Angriff auf CDU-Kanzler Friedrich Merz für Aufmerksamkeit gesorgt. In einem Beitrag auf der Plattform X bezeichnete die linksextreme Gruppierung den Regierungschef als „Rassist“ und „NPD-Hurensohn“ und beklagte, SPD-Vizekanzler Lars Klingbeil schweige dazu. Wenige Stunden später war der Eintrag verschwunden.
Die Entgleisung fällt in eine ohnehin aufgeheizte Debatte um Merz’ Äußerungen zur Migration. Bei einem Auftritt in Brandenburg hatte der Kanzler betont, die Bundesregierung habe die Zuwanderung im Vergleich zum Vorjahr deutlich verringert, zugleich aber darauf hingewiesen, dass es in manchen Städten weiterhin Probleme gebe. Diese Bemerkung wurde im Netz von linken Aktivisten als „rassistisch“ interpretiert – und diente dem ZPS offenbar als Anlass für seinen Ausbruch.
Merz erklärte er am Montag, dass er seine Worte noch einmal „unterstreiche“. Auf Nachfragen der Presse fügte er hinzu: „Fragen Sie mal Ihre Töchter, was ich damit gemeint haben könnte.“
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