Taiwan, Handel und Iran-Krieg bestimmen Trumps Staatsbesuch in Peking

vor etwa 2 Monaten

Taiwan, Handel und Iran-Krieg bestimmen Trumps Staatsbesuch in Peking
Bildquelle: NiUS

Chinas Staatschef Xi Jinping hat den Besuch von US-Präsident Donald Trump in Peking genutzt, um eine klare Warnung in Richtung Washington auszusprechen. Beim Auftakt des mehrtägigen Staatsbesuchs bemühten sich beide Seiten zwar demonstrativ um ein stabileres Verhältnis zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt. Zugleich machte Xi nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua deutlich, wie sensibel Peking die Taiwan-Frage bewertet.

Sollte diese Frage falsch behandelt werden, könne es zu Spannungen oder sogar zu Konflikten zwischen China und den USA kommen. Das Verhältnis beider Länder könne dadurch in eine „äußerst gefährliche Lage bringen“, sagte Xi.

China betrachtet Taiwan als eigenes Territorium. Die Insel wird jedoch seit Jahrzehnten eigenständig und demokratisch regiert. International besteht seit Langem die Sorge, dass Peking versuchen könnte, Taiwan militärisch unter seine Kontrolle zu bringen. Die USA spielen dabei eine zentrale Rolle, weil sie Taiwan trotz massiver Kritik aus China mit Waffen beliefern.

Unklar blieb zunächst, ob und wie Trump auf Xis Warnung reagierte. In einer Mitteilung des Weißen Hauses zum Besuch in Peking wurde Taiwan nicht erwähnt.

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