Der 23-jährige Syrer, Abdalla R., soll einen Anschlag auf Juden und „Ungläubige“, unter anderem mittels eines Sprengstoffgürtels, geplant haben. Die Berliner Generalstaatsanwaltschaft erhebt deshalb jetzt Anklage gegen ihn, wie aus einer Mitteilung der Behörde am Dienstag hervorgeht. Dem Syrer wird konkret die Vorbereitung einer terroristischen Straftat, die Terrorismusfinanzierung sowie in vier Fällen das Verbreiten von Propagandamitteln terroristischer Organisationen zur Last gelegt. Darüber berichtete mehrere Medien darunter die Berliner Zeitung.
Der Mitteilung der Staatsanwaltschaft nach soll Abdalla R. bereits im März 2025 aus einer radikal-islamischen Gesinnung den Entschluss gefasst haben, einen Anschlag in Berlin auf Juden und Nicht-Muslime zu verüben. Der Syrer soll sich dabei über TikTok und Telegram über den islamischen Dschihad und das Märtyrertum sowie den Bau von Sprengstoffkörpern informiert haben.
Zudem soll der Angeklagte selbst im Oktober auf TikTok Videos veröffentlicht haben, die mit Naschids, also islamischen Hymnen, des Islamischen Staats (IS) hinterlegt waren, wie die Staatsanwaltschaft ausführt. Die Gesänge dienen der dschihadistischen Propaganda des IS und anderer ausländischer Terrorgruppen.
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