Die Äußerungen der Arbeitsministerin Bärbel Bas über die Wirtschaftsministerin Katherina Reiche sorgen bei Wolfgang Steiger für Kopfschütteln. Das eigentlich Schockierende an Bärbel Bas Ausführungen geht weit über den Bruch von politischen Anstandsformen oder das Kollateralschäden in Kauf nehmende Markieren von verhandlungstaktischen roten Linien hinaus, schreibt der Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrats in seiner aktuellen Kolumne.
„Es schimmert ein Grundverständnis aus ihren Argumenten hindurch, das mit den Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft gänzlich unvereinbar ist und mit dem der Wirtschaftsstandort Deutschland nicht aus seiner Malaise herauskommen kann“, schreibt der Wirtschaftsexperte über die Sozialministerin. Dabei sind die Fragen, wer mit „Fördergeld versorgt“ wird oder welche Standorte politisch gesichert werden, nur für Bas selbst die drängenden Fragen der Wirtschaftspolitik.
Offener Krieg unter Verbündeten: Bas kritisierte die Planlosigkeit von Reiche
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