„Corona war nichts dagegen“: Maschinenbau-Chefin warnt vor größter Wirtschaftskrise seit Kriegsende

vor etwa 2 Monaten

„Corona war nichts dagegen“: Maschinenbau-Chefin warnt vor größter Wirtschaftskrise seit Kriegsende
Bildquelle: NiUS

Im Interview mit dem Handelsblatt warnt Trumpf-Chefin Nicola Leibinger-Kammüller vor der schwierigsten Wirtschaftslage seit Kriegsende. Als Mitglied der CDU rät sie von einer Minderheitsregierung ab, mahnt stattdessen die Koalitionspartner in Berlin zu raschen Reformen.

Nicola Leibinger-Kammüller leitet mit Trumpf ein weltweit führendes deutsches Hochtechnologieunternehmen mit Sitz in Ditzingen bei Stuttgart. Es ist spezialisiert auf Werkzeugmaschinen, Lasertechnik und Elektronik und produziert in Europa, Amerika und Asien.

Sie sieht „marode Strukturen in jeder Hinsicht. Hohe Zinsen, Inflation, Rezessionsgefahr, hohe Energiepreise und die gigantische chinesische Welle, die den europäischen Markt flutet. Gleichzeitig bröckelt die Allianz mit Amerika.“ Es müsse dringend gehandelt werden: „Die Reformgeschwindigkeit müsste Merz deutlich erhöhen. Die Gesundheitsreform ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber die Rentenreform ist ebenso dringend. Jeder in diesem Land weiß, dass unser System kippt und etwas passieren muss.“

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