Ob Emmanuel Macron, Friedrich Merz oder Ursula von der Leyen: Zahlreiche Politiker zeigen sich erleichtert, dass Donald Trump bei dem Attentatsversuch nichts passiert ist. Ein bewaffneter Mann hatte am Samstagabend den Sicherheitsbereich des White House Correspondents’ Dinner gestürmt. Es war zu einem Schusswechsel mit Sicherheitskräften gekommen, und er konnte verhaftet werden, ehe er den Veranstaltungssaal erreichte. Dennoch reagierten die Sicherheitskräfte mutmaßlich zu zögerlich (mehr dazu hier).
Der Täter, ein 31-jähriger Lehrer und Videospielentwickler aus Kalifornien, soll gegenüber Ermittlern angegeben haben, gezielt Beamte von Trumps Regierung töten zu wollen, wie Fox News berichtet. Damit erhärtet sich die Vermutung eines politischen Motivs. Zahlreiche Staatsoberhäupter wandten sich in X-Nachrichten an Trump und verurteilten die Schießerei. „Gewalt hat keinen Platz in einer Demokratie. Wir entscheiden mit Mehrheiten, nicht mit der Waffe“, schrieb beispielsweise Friedrich Merz. „Ich verurteile den Anschlagsversuch in Washington und bin froh, dass Präsident Trump, First Lady Melania Trump und alle Anwesenden in Sicherheit sind.“
Ähnlich äußerte sich der französische Präsident Emmanuel Macron. Er schrieb: „Gewalt hat in einer Demokratie keinen Platz. Ich versichere Donald Trump meine uneingeschränkte Unterstützung.“ Der Angriff sei „inakzeptabel“. Auch Giorgia Meloni drückte ihre Unterstützung aus: „Kein politischer Hass darf in unseren Demokratien Platz finden. Wir werden nicht zulassen, dass Fanatismus die Orte des freien Austauschs und der Information vergiftet.“
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











