Zu Ostern häufen sich Beobachtungen: Ob Europas Fußballclubs oder die politischen Institutionen des Alten Kontinent – sie alle pflegen einen auffällig unterschiedlichen Umgang mit religiösen Feiertagen, je nachdem, welche Religion betroffen ist. So zeichneten sich die Osterfeiertage in diesem Jahr dadurch aus, dass die allermeisten Ostergrußbotschaften sämtlicher Akteure keine christlichen Symbole zeigten.
Eier oder Osterhasen zierten die Grußbotschaften, wenn es sie überhaupt gab – und das obwohl das „Triduum sacrum“ vom Letzten Abendmahl am Gründonnerstag bis zur Auferstehung Christi am Ostersonntag das wichtigste Fest des Christentums als größter Weltreligion darstellt. Teils wird auch völlig über die höchsten christlichen Feiertage geschwiegen.
Anders war das etwa, als vor wenigen Wochen der Ramadan, das Fastenbrechen und schließlich das Zuckerfest zelebriert wurde. Ein bemerkenswerter Trend.
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