Morgens beten, abends auf den Platz: Wie christlich ist unsere Nationalmannschaft?

vor 2 Monaten

Morgens beten, abends auf den Platz: Wie christlich ist unsere Nationalmannschaft?
Bildquelle: NiUS

Wenn die deutsche Nationalmannschaft bei der WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada aufläuft, geht es für viele Spieler um weit mehr als Tore, Titel und taktische Disziplin. Für einige Profis ist der christliche Glaube fester Bestandteil ihres Lebens – und damit auch des Spiels. Besonders deutlich wurde das zum Turnierauftakt: Nach dem 7:1-Pflichtsieg gegen Curaçao am 14. Juni in Houston sorgte eine Szene auf dem Rasen für Aufsehen – ein Moment, der in der heutigen, oft so säkularen Fußballwelt für eine unerwartete Debatte sorgt.

Es ist eine Szene, die zeigt, wie verbindend der Glaube ist. Felix Nmecha und Jonathan Tah sind DFB-Stars und gläubige Christen. Es war ein eindringliches, ein schönes Bild: Nach dem Sieg gegen Curaçao standen sie umarmt im Kreis mit ihren Spiel-Gegnern und beteten gemeinsam. In der DFB-Elf ist der christliche Glaube offenbar fester Bestandteil des Teams.

Im Spiel Gegner, nach dem Spiel Brüder: Die DFB-Stars Felix Nmecha und Jonathan Tah bilden einen Gebetskreis mit den besiegten Spielern aus Curaçao. Die deutsche Mannschaft gewann 7:1.

Später äußerte sich Nmecha zu seinem Gebetskreis mit Abwehrboss Tah und den Curaçao-Spielern. Im ARD-Interview sagte er: „Wir sind im Spiel Gegner. Nach dem Spiel sind wir alle Christen und Brüder. Wir haben einfach ein kleines Gebet zusammen gemacht, weil wir alle sehr dankbar sind – auch sie.“ Weiter sagte Nmecha: „Vom Ergebnis her ist es natürlich schön für uns, aber auch im Ganzen glauben wir alle, dass Jesus durch das Spiel verherrlicht wird. Deswegen sind wir zusammengekommen und haben zusammen gebetet.“

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