Mohamed Bakkali wurde im Juni 2022 aufgrund seiner Rolle bei den Pariser Terroranschlägen – unter anderem auf den Konzertsaal Bataclan – zu einer Höchststrafe von 30 Jahren Haft verurteilt. Jetzt genehmigte ihm ein Brüsseler Strafvollstreckungsgericht mehrere Hafturlaube – wegen guter Führung und gegen die ausdrückliche Empfehlung der Staatsanwaltschaft.
Der Marokkaner Mohamed Bakkali war maßgeblich an den Terroranschlägen in der Pariser Innenstadt im November 2015 beteiligt. Bei einem der schwersten terroristischen Angriffe der jüngeren europäischen Geschichte starben allein im Pariser Club Bataclan 89 Personen, 32 weitere kamen bei Angriffen auf Cafés und Restaurants in der Umgebung ums Leben. Als Mitorganisator mietete Bakkali für die Terrorzelle Unterkünfte in Belgien an und leistete logistische Unterstützung für die Attentäter, die später den Anschlag verübten.
Im Zuge des V13-Prozesses gegen die Komplizen der Pariser Terroranschläge – des längsten Strafprozesses in der modernen Geschichte Frankreichs – wurde Bakkali für seine Rolle zu 30 Jahren Haft verurteilt. Bereits zuvor war er für seine Beteiligung am vereitelten Anschlag auf einen Thalys-Zug, der in Richtung Paris fuhr, zu 25 Jahren Haft verurteilt worden.
DEUTSCHLAND: Klingbeil präsentiert Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2027 & Finanzplan bis 2030











