In Sachsen wurden die Verhandlungen zwischen CDU, SPD und dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) vorerst gestoppt. Wie der MDR berichtet, ist der Grund dafür die Unterstützung der BSW-Fraktion für einen von der AfD-Fraktion angeregten Corona-Untersuchungsausschuss, über den am Freitag in einer Sondersitzung abgestimmt wurde. Mehrere Abgeordnete des Bündnisses stimmten für den AfD-Antrag, obwohl dieser auch ohne ihre Unterstützung durch die AfD-Mehrheit beschlossen worden wäre.
„Die BSW-Fraktion hat im Landtag den Eindruck vermittelt, dass sie den Antrag der AfD auch inhaltlich unterstützt. Durch ihr Abstimmungsverhalten hat die BSW-Fraktion damit einem Tribunal zugestimmt. Das ist für uns nicht hinnehmbar“, erklärte die sächsische SPD. Die SPD-Landesvorsitzenden Kathrin Michel und Henning Homann äußerten in einer Pressemitteilung, dass die „Annäherung“ zwischen AfD und BSW eine „schwere Belastung“ für die Sondierungsgespräche darstelle – und daher die Verhandlungen vorerst pausiert werden.
Der heutige Schulterschluss von AfD und #BSW bei der Abstimmung über einen Corona-#Untersuchungsausschuss ist eine schwere Belastung für die laufenden #Sondierungsgespräche. Das machen unsere Vorsitzenden @Kthrn_Mchl_SPD und @HenningHomann klar.
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