In der ZDF-Sendung Markus Lanz am Donnerstagabend ging es viel um den Ukraine-Krieg und die Positionen zum Gespräch zwischen Selenskyj und Trump am letzten Freitag. Doch es ging auch um die deutsche Bundestagswahl. Die AfD-Vorsitzende Alice Weidel schloss eine Zusammenarbeit mit der CDU aus – Friedrich Merz habe sich „demaskiert“.
„Ich habe davor auch im Wahlkampf gewarnt, die Versprechen von heute sind morgen nichts mehr wert“, sagte sie über Merz. Auf Lanz’ Nachfrage, ob das seit heute, also Donnerstag, so sei, sagte sie, dass sie diese Meinung vertrete, seit „er alle Wahlversprechen gebrochen hat“. Weidel betonte, dass sie eine Koalition „mit dieser CDU, mit Friedrich Merz auf jeden Fall“ ausschließe.
Als Grund nannte sie das geplante Sondervermögen in Höhe von 500 Milliarden Euro für Infrastruktur. Sie hätte in ihrer Partei keinen Rückhalt, eine Koalition mit Friedrich Merz einzugehen und das „würde ich selbst auch nicht unterstützen“, so Weidel. Die geplanten Schulden nannte sie einen „finanzpolitischen Staatsstreich“, weil der alte, „abgewählte Bundestag“ diese Maßnahme beschließe.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











