Zwei Tage vor der geplanten Premierenfahrt der neuen 50 Meter langen Straßenbahn „Urbanliner“ hat die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) den Termin abgesagt. Die erforderliche Zulassung durch die Technische Aufsichtsbehörde (TAB) lag nicht vor. Ohne diese Genehmigung darf das Fahrzeug nicht in Betrieb gehen.
Zu der Fahrt vom Betriebshof Weißensee zur Wendeschleife Kniprodestraße und zurück waren der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU), Verkehrssenatorin Ute Bonde(CDU) und Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) eingeladen. Auch der BVG-Vorstand sowie Vertreter des Herstellers Alstom sollten teilnehmen. Der abgesagte Termin war offiziell als „Premierenfahrt“ im Kalender der Senatskanzlei angekündigt – inklusive Pressestatements
Wie der Tagesspiegel berichtet, erfolgte die Absage am Sonnabendnachmittag. Wörtlich heißt: „Auf der Zielgeraden des Genehmigungsprozesses hat sich gezeigt, dass für die abschließende, finale Zulassung noch weitere Punkte gemeinsam mit der Aufsichtsbehörde zu überprüfen und Nachberechnungen durchzuführen sind.“ Weiter erklärte das Unternehmen dem Bericht zufolge: „Der volle gemeinsame Fokus richtet sich nun darauf, die noch offenen Punkte zügig und abschließend zu klären.“
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