Bei Volkswagen steht an diesem Donnerstag ein Höhepunkt der „Woche der Entscheidung“ an. Der Aufsichtsrat kommt in Wolfsburg zusammen, um über den künftigen Sparkurs des Konzerns zu beraten. Parallel erhöhen IG Metall und Betriebsrat den Druck: In Wolfsburg und an weiteren deutschen Standorten sind Protestaktionen geplant. Auch Beschäftigte von Audi, Porsche und MAN sollen sich beteiligen.
Im Zentrum steht der neue Zukunftsplan von Konzernchef Oliver Blume. Unter dem Arbeitstitel „Zielbild 2030“ will Volkswagen seine Kosten offenbar noch stärker senken als bislang vorgesehen. Im Raum steht ein massiver Stellenabbau: Weltweit könnten bis zu 100.000 Arbeitsplätze betroffen sein.
Besonders brisant: Vier deutschen Werken droht nach Medienberichten das Aus für die Fahrzeugproduktion. Betroffen sein sollen Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm. Laut Spiegel könnte die Produktion in Zwickau und Emden ab 2031 auslaufen, in Hannover ab 2032 und bei Audi in Neckarsulm ab 2034.
89. Sitzung des Deutschen Bundestages | 09.07.26










