Der Autohersteller Polestar darf ab 2027 keine Elektrofahrzeuge mehr in die USA verkaufen, zumindest nicht ab demselben Modelljahr. Das US-Außenministerium erteilte dem Hersteller, der zum chinesischen Automobilhersteller Geely gehört, keine Verkaufserlaubnis. Der Grund: Nach der Connected-Vehicle-Rule ist chinesische Software ebenso verboten wie russische, zusätzlich zum Verbot von Hardware.
Das chinesische Unternehmen, zu dem auch Volvo gehört, hatte zuvor versucht, eine Sondergenehmigung zu erhalten, scheiterte jedoch. Begründet wird das Verbot mit Risiken für die nationale Sicherheit, etwa beim Zugriff auf Fahrzeugdaten oder vernetzte Systeme. Nun sollen in den Vereinigten Staaten lediglich noch die Restbestände der älteren Modelle Polestar 3 und Polestar verkauft werden. Danach solle vor allem der europäische Markt noch stärker anvisiert werden, das Unternehmen erzielt dort 80 Prozent seiner Verkäufe.
Schlichtes Design, bald jedoch ohne Erlaubnis: die Fahrzeuge des Herstellers Polestar
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