Karl Kopp, der Geschäftsführer der Flüchtlingsorganisation „Pro Asyl“, erklärt, dass er aufgrund der Trump-Administration in den Vereinigten Staaten mit „einem potenziellen Anstieg von Asylgesuchen durch US-amerikanische Staatsbürger in Deutschland“ rechne. Kopp zufolge seien die USA nur noch eine „formale Demokratie“.
Die Entwicklungen unter der Regierung von Donald Trump hätten, so seine Einschätzung, ein gesellschaftliches Klima geschaffen, das zunehmend von Furcht und Unsicherheit geprägt sei. Dies lasse sich nicht länger als rein innerstaatliches Phänomen betrachten, sondern als Ausdruck eines globalen Trends, so Kopp.
„Wenn selbst in den USA Demokratie und Freiheit nicht mehr garantiert sind, wird klar: Der autoritäre Backlash hat die westliche Welt erreicht“, so Kopp gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Zudem müsse „jedes Schutzgesuch“, egal von wem, „vorurteilsfrei im Einzelfall geprüft werden, auch wenn jemand aus einer formalen Demokratie flieht“, sagte er dem RND.
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