Die Zahlen sind eindeutig: Die AfD liegt vor der Union als Ganzes, die CDU touchiert die 20 % Grenze. Bei Forsa würden laut Sonntagsfrage 26 % der Wähler die AfD wählen, 25 % die Union. SPD, Grüne und Linke würden jeweils 14 %, 12 % oder 11 % der Wähler für sich gewinnen. Bei INSA gewönne die AfD 27 %, die Union 24,5 % und SPD, Grüne und Linke jeweils 14,5 %, 11 % und 10,5 % der Wähler. In der Summe bliebe es bei ca. 52 % der Stimmen für das bürgerliche und 36 % der Stimmen für das linke Lager. Deutschland möchte bürgerlich und nicht links regiert werden. Im Grunde wäre es einfach, wenn es einfach wäre.
Jeder weiß, dass die notwendigen Reformen nur von bürgerlichen Parteien, von der Union und der AfD konzipiert und durchgesetzt werden können, dass die Weiterführung rotgrüner Energie-, Wirtschafts-, Migrations-, Bildungs-, Sozial- und Innenpolitik in den Abgrund führt. Doch die Union hat die Mitte freigegeben. Sie ist keine bürgerliche Partei mehr, sie ist hinter der Brandmauer zum Stallknecht der Linken geworden.
In der Beliebtheitsskala fallen Friedrich Merz, dessen Kanzleramtschef Thorsten Frei und CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann weiter nach unten. Friedrich Merz liegt auf Platz 18 weit abgeschlagen hinter Alice Weidel. Die Regierungskoalition käme jetzt nur noch auf 39 % der Stimmen.
Man könnte mit Blick auf die Unionspolitiker an die alte Weisheit erinnern: Man liebt den Verrat, aber nicht den Verräter. Und die Union hat, indem sie rabiat ihre Wahlversprechen gebrochen hat, ihre Wähler belogen, betrogen und verraten.
ERFURT: AfD-Parteitag geht in zweite Runde! Polizei bereitet sich auf Krawalle vor I WELT LIVESTREAM











