Donald Trumps Regierung interpretiert die Menschenrechte neu. Statt DEI und Unterstützung für Abtreibungen wollen die USA nun weltweit, aber vor allem in der westlichen Hemisphäre, für eine echte Migrationswende und einen faireren Umgang der Regierungen mit ihren Kritikern sorgen. Dafür wollen Trump und Rubio offenbar sogar die US-Botschaften einsetzen, die freilich immer schon als Übertragungsriemen in die Politik der Verbündeten hinein dienen konnten.
Ursprünglich war es der Blick nach Großbritannien, der die US-Regierung lehrte, dass die Menschenrechte dort, wo sie einst philosophisch begründet wurden, auf dem Rückzug sind. Fälle wie der dreifache Mädchenmord von Southport, die folgende populäre Empörung und deren Kriminalisierung durch die Labour-Regierung kommen in den Sinn, aber auch und vor allem das jahrelange Beschweigen der Grooming-Gangs. Später fielen ganz ähnliche Berichte aus Schweden, Deutschland und anderen Ländern auf. Auch Deutschland hat seine Loverboy-Fälle, vor allem aber ein rasantes Wachstum bei Messertaten, sexuellen Übergriffen, auch Gruppenvergewaltigungen.
Der Menschenrechtsbericht, den die US-Regierung alljährlich herausgibt, wirft aber noch einen breiteren Blick auf die Dinge. Als Menschenrechtsverletzungen laut US-Bericht gelten nun Maßnahmen wie:
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