US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping haben ihren Staatsbesuch in Peking mit demonstrativer Höflichkeit inszeniert. Doch hinter den freundlichen Bildern bleiben die Konflikte zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt erheblich: Taiwan, der Iran-Krieg, die blockierte Straße von Hormus, Zölle, Handelsbarrieren und Chinas Kontrolle über seltene Erden prägen das Verhältnis.
Am letzten Tag seines China-Aufenthalts wurde Trump in Zhongnanhai empfangen, der abgeschotteten Wohn- und Büroanlage der chinesischen Führung im Zentrum Pekings. Fotos zeigten Trump und Xi beim Händedruck im Garten der Anlage. Zhongnanhai liegt neben der Verbotenen Stadt und war früher ein kaiserlicher Garten. Besuche ausländischer Staatsgäste dort gelten als selten. Auch Barack Obama war 2014 als US-Präsident mit Xi durch das Machtzentrum der Kommunistischen Partei gegangen. In jüngerer Zeit waren unter anderem der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko und Russlands Präsident Wladimir Putin dort zu Gast.
Für Trump und Xi standen zunächst Gespräche bei Tee auf dem Programm, danach ein Arbeitsmittagessen. Anschließend wollte Trump wieder in die USA zurückreisen.
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