Er ist als Vize-Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) einer der deutschen Top-Polizisten: Manuel Ostermann zieht in seinem neuen Buch „Deutschland ist nicht mehr sicher“ eine erschütternde Bilanz der Kriminalitätsentwicklung in der Bundesrepublik. Allein der Schusswaffengebrauch durch Polizisten habe in den letzten Jahren deutlich zugenommen, berichtet Ostermann im Gespräch bei „Schuler! Fragen, was ist“. Und das hat leider Gründe.
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„Es wird ja gerne so dargestellt von den Kritikern der Polizei, dass wir ‚schießwütig‘ geworden seien“, sagt Ostermann. „Das ist mitnichten der Fall, sondern es ist notwendig geworden.“ Ein Grund: „Es gibt allein 79 Messerdelikte pro Tag in Deutschland, 43 davon gegen Leib und Leben“, also nicht nur harmloses Gefuchtel, sondern direkte Bedrohung. „Jeden einzelnen Tag bedeutet das, dass die Wahrscheinlichkeit eines Schusswaffengebrauchs immens in die Höhe schnellt.“
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