„Tarotkarten legen“, „Sind Penisse real?“, „Klimakommunismus“: Die verrückte linke Welt hinter Weimers Buchhandelspreis

vor 4 Monaten

„Tarotkarten legen“, „Sind Penisse real?“, „Klimakommunismus“: Die verrückte linke Welt hinter Weimers Buchhandelspreis
Bildquelle: NiUS

Die deutsche Welt des Buchhandels besitzt eine tiefe linke Schlagseite. Viele dieser Läden erhalten nun den Buchhandelspreis von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer. Drei von ihnen sind derart extrem, dass sie nun von der Preisverleihung tatsächlich ausgenommen werden. Über drei weitere, die radikal oder extrem links stehen, hat NIUS gestern berichtet.

Dieser Artikel geht deutlich niedrigschwelliger vor; er ist ein Streifzug durch die dezidiert linke Welt der mit dem Steuermittelpreis ausgezeichneten Buchhandlungen.

Das Artemis in Aachen beschreibt seine Mission so: „‚Queerness‘ zu normalisieren, uns gegenseitig auf unseren einzigartigen Lebenswegen zu unterstützen und ein Beispiel für die Welt zu geben, in der wir leben wollen.“ Ausdruck findet das etwa darin, dass ein „Begegnungsraum für queere/queerfreundliche BIPoCs (Schwarze, Indigene, andere Menschen of Colour)“ eröffnet wird, dessen Fokus darauf liegt, „sich kennenzulernen und sich intersektional auszutauschen 🌸🥰.“

Wie tauscht man sich intersektional aus? Und kann das wirklich anregend (gar flirty) sein?

Doch wer glaubt, dass die Queer-Ideologie auf das Sexuelle beschränkt bleibt, täuscht sich. Wo jede Normalität und Normativität „problematisch“ ist, erscheint im Umkehrschluss jede Verrücktheit als potenziell vernünftig. So wurde es an einem längst vergangenen Abend „witchy“ (also „hexig“) bei Artemis Books. Verbringen wollte man „einen magischen Abend“, bei dem es darum ging, „Tarot- und Orakelkarten füreinander zu legen“.

Von Queertheorie zum Tarot scheint es nur ein Katzensprung zu sein.

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