Die deutsche Energiewende ist weitgehend gescheitert: Nachdem die Atomkraftwerke abgeschaltet wurden und die Kohlemeiler nach und nach abgeschaltet werden, steht die Stromversorgung auf tönernen Füßen, die elektrische Energie wird immer teurer. Gaskraftwerke sollen die Stromlücke schließen, wenn das Wetter keine Sonnen- und Windenergie hergibt.
Doch ausgerechnet die Gasversorgung wird jetzt von der Europäischen Union torpediert, durch die sogenannte „Methan-Verordnung“, die vor zwei Jahren beschlossen wurde und 2027 in Kraft tritt (EU 2024/1787).
Damit wird es verboten, bei der Förderung überschüssiges Gas abzulassen oder abzufackeln, wie es weltweit üblich ist. Außerdem wird eine Berichtspflicht über Leckagen an den Bohrinseln angeordnet. Methan ist Bestandteil des Erdgases und gilt als „klimaschädlich“. Mit der Verordnung soll der Ausstoß weltweit reduziert werden. Wenn die Lieferanten die neuen Vorgaben nicht erfüllen, dürfen sie ihr Gas nicht mehr in die EU einführen.
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